Online Gebetsabend in Zeiten der Pandemie am 16.12.2020

In Zeiten der Unsicherheit ist es notwendig, vertrauensspendende Begegnungen zu ermöglichen, an die hoffnungsgebende Gemeinsamkeiten im Glauben und damit an den Gedanken der Menschheitsfamilie zu erinnern.

Gebete sind in den meisten religiösen Traditionen bedeutend. Sie stärken den Glauben, spenden Trost in schwierigen Zeiten und werden oft als Reinigung der Seele sowie des Herzens verstanden. Spirituelle Zeiten wie der Ramadan oder die bevorstehende Adventszeit sind eine gute Gelegenheit, um das häufig empfundene Bedürfnis der inneren Einkehr zu stillen. Im Beisein der „Anderen“ vorgetragene Gebete können zusätzlich den Respekt für den Anderen und deren Andersartigkeiten im Glauben fördern und somit den Zusammenhalt in einer Gesellschaft festigen.

Viele Menschen verspüren den Wunsch, Solidarität mit besonders betroffenen und geforderten Menschen überall auf der Welt zu zeigen. Genauso hoffen die Menschen, die sich in besonderen Notlagen befinden auf Unterstützung und Trost.

Leider gab es während der Planung dieses Gebetsabends erneut religiös-motivierte Terroranschläge in Frankreich und Österreich. In unseren Gebeten schließen wir die Opfer und ihren Familien mit ein. Wir sehnen uns nach einer Welt, in der Menschen unterschiedlicher Lebensentwürfe in Frieden und gegenseitigem Respekt miteinander leben.

Daher möchten wir Freund:innen aus allen Religionen und Kulturen zu einem Gebetsabend einladen mit der Bitte, Gebete aus ihren Traditionen nacheinander vorzutragen. Mit Projekten wie dem gemeinsamen Gebet hoffen wir einen Beitrag für eine friedliche Kultur des Zusammenlebens zu leisten, indem wir den Dialog zwischen Andersdenkenden fördern.

Gerne können Sie sich bis zum 4.12.2020 bei uns melden, wenn Sie selbst ein Gebet von maximal 3 Minuten vortragen möchten. Aus Kapazitätsgründen werden wir eine bestimmte Anzahl von Gebeten in unserem Programm aufnehmen können. Zuschauer:Innen können sich bis zum 10.12.2020 anmelden. Kurz vor der Veranstaltung erhalten Sie den Zoom-Link.

 

In Kooperation mit:

Interreligiöses Friedensnetzwerk Bonn und Region (IFN)